Emeka Ogboh «Ethnosphere: Of Land and Memory»
Wie klingt das Archiv als lebendiger Resonanzraum?
Bei der Soundinstallation «Ethnosphere: Of Land and Memory» von Emeka Ogboh treten Klänge aus unterschiedlichen Kontexten in Dialog mit der Umgebung des Gartens und eröffnen neue Formen des Zuhörens.
Das Werk verbindet Archivaufnahmen aus dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich mit zeitgenössischem Sounddesign. Stimmen, Arbeitslieder, Naturklänge aus dem Archiv sowie poetische Fragmente der Voiceover-Künstlerin Sarah Quist verweben sich zu einer Klanglandschaft, die von kultureller Erinnerung, Arbeit, Landschaft und der Beziehung zwischen Mensch und Natur erzählt.
Der nigerianische Künstler Emeka Ogboh (*1977) erforscht in seinen Kunstinstallationen, wie private, öffentliche und kollektive Erinnerungen und Geschichten in sensorische Erfahrungen übersetzt
werden. Seine Kunst wurde bereits auf mehreren renommierten internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter die Biennale di Venezia in Italien und die Biennale de Dakar.
In den Sommermonaten ist «Ethnosphere» jeweils zur vollen Stunde für 20 Minuten im Bambushain des Alten Botanischen Garten UZH zu hören.
«Ethnosphere: Of Land and Memory» entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Kanton Zürich des kantonalen Hochbauamts sowie dem Art x Science Office der UZH und dem Völkerkundemuseum UZH.